Download Pädagogischer Konzeptentwurf/Kurzbericht zum Ausschuss

Heute um 18.00 Uhr tagte im Rathaus III der Ausschuss für Generationen, Schule, Soziales und Sport. Wie angekündigt, beinhaltete der TOP 3 einen Sachsstandsbericht zur Entwicklung der Gemeinschaftsschule im Extertal/Nordlippe. Sehr positiv empfanden wir die zahlreiche Präsenz der Elternschaft bei dieser Sitzung, es zeigt, wie interessiert die Eltern an der Schulentwicklung sind und wie wichtig die frühzeitige und gleichberechtigte Teilnahme der Eltern ist.  Dieses Potenzial hätte viel früher schon genutzt werden sollen! Die  FDP-Fraktion hat sich heute über die Zugeständnisse der Verwaltung und Teilen der Politik hinaus für weitergehende Beteiligung der betroffenen Eltern im aktuellen Prozess eingebracht. Eine ausführliche Erläuterung folgt später.

Zudem wurde bekannt, dass Barntrup bereits einen Vorentwurf des pädagogischen Konzepts in seinem Bürgerinformationssystem veröffnetlich hat. Diese Veröffentlichung ist leider durch die Extertaler Verwaltung nicht geschehen, dies sei nicht abgesprochen gewesen so hieß es seitens dieser. Wir kritisieren diese ungleiche Informationspolitik. Um allen Extertalern dennoch die Möglichkeit zu geben, den Entwurf einzusehen, bieten wir Ihnen hier den Link dazu an:

Pädagogisches Konzept DOWNLOAD

Bürgerinformationssystem Barntrup: LINK

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3 Antworten zu Download Pädagogischer Konzeptentwurf/Kurzbericht zum Ausschuss

  1. Familie Rupprecht schreibt:

    Moin Moin, aufstehen die Arbeit beginnt:

    Was für und wieviele Windmühlen werden den da geplant ? Reduziert man den vorhandenen Baustein auf seine Kernaussagen, sind diese recht widersprüchlich, unklar und sollen erst in der der Zukunft entschieden werden. Das passt halt zu “wir versuchen erst einmal” und dann entscheiden wir = „Versuchsschule Nordlippe“.

    Ich finde es schon merkwürdig eine “Gemeinschaftsschule” mit allen Chancen zu planen und jetzt nicht zu wissen, welche Richtung der Bildungsgang ab Klasse 7 haben soll (kooperativ oder integrativ). Wir stimmen heute über eine “Gemeinschaftsschule” ab und in 1 –2 Jahren über eine “Gemeinschaftsschule Typ Gesamtschule”, die
    ja bekanntlich abgelehnt wird/wurde. Auch wenn offiziell der Name
    Gemeinschaftsschule darüber gestülpt wird, bleibt es doch widersprüchlich, da ja in dem Baustein die eigentlichen Vorzüge der integrierten Form angepriesen werden.

    Habe ich da was falsch verstanden ??????

  2. Familie Rupprecht schreibt:

    Oder haben hier andere etwas falsch verstanden ??? Anbei ein Artikel wie es in anderen Kommunen mit „Experten“ läuft.

    „Gemeinsame Arbeit schafft Vertrauen“
    Erstellt 12.04.11, 09:56 h, Kölner Stadtanzeiger:

    Achim Körbitz ist Experte für die Gestaltung von Gemeinschaftsschulen.

    „Herr Körbitz, welchen Nutzen haben die Workshops?“

    Achim Körbitz: Die Gemeinschaftsschule ist eine neue Schulform, die es in Nordrhein-Westfalen noch nicht gibt. Die Beteiligten wissen nicht genau, was auf sie zukommt. Darum ist es wichtig, mit ihnen gemeinsam zu entwickeln, wie das Schulprogramm aussehen soll. Die Stadt Lohmar geht in dieser Hinsicht vorbildlich vor. Sie nimmt alle Beteiligten ernst und fragt nach ihren Wünschen und Vorstellungen. Nur wenn die Menschen einbezogen werden, können sie die neue Schule auch mittragen. Sie sollen ja Vertrauen entwickeln und sich mit dem Neuen identifizieren können. Bei den Schülern hat der Beteiligungsprozess noch einen anderen positiven Effekt. Sie erleben, dass ihre Meinung geschätzt wird.

    „Welche Erfahrungen haben Sie mit der Beteiligung von Schülern, Eltern und Lehrern dort gemacht, wo Gemeinschaftsschulen jetzt starten?“

    Körbitz: Ich habe unter anderem am Konzept der Gemeinschaftsschule Ascheberg mitgearbeitet. Sie ist sozusagen Vorreiter bei den Gemeinschaftsschulen, weil dort seit 2006 darauf hingearbeitet wird. Schüler, Eltern und Lehrer wurden von vornherein auf dem Weg mitgenommen und engmaschig über jeden Planungsschritt informiert. Sie konnten auch ihre Wünsche einbringen. So ist Vertrauen gewachsen und damit ein breiter Konsens darüber, dass etwa die Haupt- und Realschule am Ort nun auslaufen werden. Ein Drittel der Schüler, die zum Schuljahr 2011/12 angemeldet wurden, wenn die Schule startet, hat eine Gymnasialempfehlung. Gerade bei den Eltern dieser Kinder stieß die Idee der Gemeinschaftsschule zunächst auf Skepsis.

    „Was empfehlen Sie den Kommunen Windeck, Eitorf, Ruppichteroth und Much, die Gemeinschaftsschulen gründen wollen?“

    Körbitz: Ich rate dazu, alle beteiligten Gruppen einzubinden. Bevor das Konzept entwickelt wird, sollten diese ihre Vorstellungen äußern. Das fertige pädagogische Konzept sollte dann detailliert an die Eltern vermittelt werden. In Lohmar planen wir, dass die Arbeitsgruppe, die das Konzept macht, nachher damit in die Grundschulen geht und den Eltern Rede und Antwort steht. Sie sollen ein genaues Bild davon haben, was ihr Kind erwarten würde. Wir werden auch konkretes Unterrichtsmaterial vorführen, um zu zeigen, dass begabte Kinder damit genauso gefordert werden wie Kinder, denen das Lernen schwerer fällt. Indem man umfassend informiert, kann man Bedenken entgegenwirken und Menschen überzeugen

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