Rückschau: Sitzung des Ausschusses für Generationen, Schule, Soziales und Sport am 08. März

Am 08. März tagte der o. g. Ausschuss. Wichtige Themen waren u. a. das Ergebnis des Anmeldeverfahrens der Sekundarschule Nordlippe sowie die geplanten Spielplatzschließungen im Extertal. Ferner wurde der Jahresbericht des Seniorenbeirates vorgestellt, der über das umfangreiche Programm des Seniorenbeirates informierte.

 

Anmeldeverfahren für die Sekundarschule Nordlippe

Die Sekundarschule wird in Schuljahr 2012/2013 mit voraussichtlich ca. 110 Schülern vierzügig an den Start gehen.

Aufgrund zu geringer Anmeldezahlen wird es den Teilstandort in Barntrup nicht geben. Die Kinder werden ausschließlich in Bösingfeld unterrichtet.

Im ursprünglichen Anmeldeverfahren wurden 99 Kinder für die Klasse 5 angemeldet. Diese Zahl liegt deutlich unter den Erwartungen, die auf der Elternumfrage, die im Zuge des raschen Planungsprozesses durchgeführt wurde, basieren (anvisiert waren 172 Kinder, wodurch eine Siebenzügigkeit erlangt werden sollte).

Leider konnte uns noch keine genaue Angabe bezüglich evtl. „Abwanderungen“ von Schülern, die im Grenzbereich zu anderen Schulen wohnen, gegeben werden. Auch die schlussendlichen Anmeldezahlen des Gymnasiums in Barntrup lagen noch nicht vor, sodass auch hier kein Trend ablesbar war, der die geringen Anmeldezahlen erklärt.

Festzuhalten bleibt, dass die Schule bisher nicht die gewünschte Resonanz erhalten hat. Wir als FDP Extertal sehen als einen Grund hierfür die sehr rasche Planungsphase der Sekundarschule. Schon mehrmals hatten wir kritisiert, dass sich für die Planung der Schule zu wenig Zeit genommen wurde. Auch rechtliche Unklarheiten führten im Laufe der Planungen immer wieder zu Irritationen.

Wir bleiben gespannt, wie sich die Schule entwickelt und werden an dieser Stelle weiter laufend berichten.

Spielplatzschließungen

Wie der Presse in den letzten Wochen und Monaten zu entnehmen war werden in einer Vielzahl von Kommunen in der nächsten Zeit Spielplätze geschlossen. Dies trifft auch auf Extertal zu. Speziell für Extertal war die Begründung, bestehende Überkapazitäten abzubauen.

 

Wir sind der Meinung, gerade unter der Maxime „familienfreundliches Extertal“ Spielplatzschließungen nur wenn absolut notwendig durchzuführen. Beispielsweise wenn der Spielplatz nicht mehr nutzbar ist. Den geplanten Beschlussvorschlag haben wir abgelehnt, da unserer Ansicht nach Spielplätze geschlossen werden, die eindeutig erhaltenswert sind. Ferner war für uns Bedingung, dass in jedem Fall eine gut erreichbarer Alternativ-Spielplatz in der Nähe liegt.

Weiterhin war uns wichtig, dass die frei werdenden Spielgeräte erhalten und auf den verbleibenden Spielplätzen installiert werden. Dies wird auch von den anderen Fraktionen befürwortet.

(R)

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