E.ON Westfalen-Weser Thema im Gemeinderat – Beteiligung am Unternehmen?

Die Rekommunalisierung der E.ON Westfalen-Weser AG ist u.a. Thema in der kommenden Ratssitzung am Montag (04.02.). Sitzungsbeginn ist um 18.00h im Rathaus III.

Wie bereits aus den Medien bekannt, plant der Energieversoger E.ON die gänzliche Veräußerung der E.ON Westfalen-Weser AG (EWA) an die Kommunen im entsprechenden Geschäftsgebiet. Die EWA fungiert als Netzbetreiber für Strom, Gas und Wasser in den Bereichen Süd-Niedersachsen und Ostwestfalen-Lippe. Schon heute sind verschiedene Kommunen, z.B. die Stadt Paderborn, an der EWA beteiligt. Die EWA erzielte in 2011 mit ca. 1.000 Mitarbeitern einen Jahrsumsatz von rd. 670 Mio.€.

In der kommenden Ratssitzung sprechen zur Erläuterung des Sachverhaltes Vertreter der EWA. Nach derzeitigem Planungsstand ist eine Beteiligung der Gemeinde Extertal mit einem prozentualen Anteil von 0,78% vorgesehen. Dies entspricht einem Kaufpreis von ca. 5.268.000 €.

Am Montang soll eine Absichtserklärung zur Teilnahme Extertals an der Rekommunalisierung verabschiedet werden. Diese ist zunächst ohne verbindlichen Charakter für Extertal, was den letztendlichen Erwerb von Unternehmensanteilen betrifft.

Wir werden Anfang der kommenden Woche weiter zu dieser Thematik berichten und unseren Standpunkt sowie das Abstimmungsverhalten hierzu darlegen.

(R)

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2 Antworten zu E.ON Westfalen-Weser Thema im Gemeinderat – Beteiligung am Unternehmen?

  1. Friedhelm u. Ursula Petri schreibt:

    Auch wir können keine Vorteile erkennen, woher das Geld nehmen das onehin nicht da ist, solche Überlegungen und Vorentscheidungen bei einem Nothaushalt, es kann einem nur Angst und Bange werden.

    • jannikrehms schreibt:

      Liebe Familie Petri,

      zunächst einmal vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut uns sehr, dass Sie unser Internetangebot nutzen!
      Auch wir sind dieser Ansicht – leider eine Minderheit im Rat, zumindest bisher. Als kleine Richtigstellung: Extertal befindet sich zwar in der Haushaltssicherung, allerdings (noch) nicht im Nothaushalt. Dieser ist die nächste „Eskalationsstufe“ und würde bedeuten, dass sich die Gemeinde sämtliche Ausgaben genehmigen lassen müsste etc.

      Freundliche Grüße
      FDP Fraktion
      i.V. Jannik Rehmsmeier

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